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Corona-Pandemie: Ausbreitungsmodelle und Folgen

Reaktion wie bei einer Grippe-Epidemie?

„Weißbluten” der Bevölkerung als Strategie?

Entschleunigung der Ausbreitung durch Distanzbildung und -wahrung

Gefährlichkeit einiger Viren

Grundmodell exponentieller Ausbreitung

Modell reduzierter Kontakte

Farbcode der Knotentypen

Rückwärtsermittlung und Vorwärtsverfolgung von Infektionsketten

Verlaufswege von Infektionen

Dunkelziffern aufgrund unvollständiger Entdeckung

Fatale Infektionsschübe für Deutschland

Reproduktionszahlen und Anforderungen an die Intensivmedizin

Aktuelle Statistik

Wirkungen der Shutdowns auf die Sterbezahl

Sterblichkeit Infizierter nach Altersgruppen/nach Vorerkrankungen; ⮩ Übersterblichkeit

Berufseinschränkungen und wirtschaftliche Ausfälle

Folgen der wirtschaftlichen Ausfälle

Folgen der dann ausbleibenden Nachfrage

Die (Nicht-)Nachholbarkeit verschiedener Wirtschaftsleistungen

Wirkung von Zuschüssen nach der eingeschränkten Produktion

Wie wirkt das große Unterstützungspaket im Einzelnen?

Staat und Freiheitsrechte

Ausblick

Zitierte Quellen

Wissenschaft first Keine fakes Keine Verschwörungstheorien Andock-Glykoprotein S E-Protein (bindet anden Golgi-Apparatder Wirts-zelle) Lipid-Hülle (wasserabweisend,stört das Immunsystem,verklumpt bei Desinfektion/Seife) RNA-Genom (genetischer Bauplan) > In Quarantäne Unerkannt infiziert Getestet infiziert Mit Symptomen Gestorben Geheilt (immun) Sterblichkeit 10% 5% SARS COVID-19 Pandemische Grippe Saisonale Grippe 01234r0 Reproduktionszahl Grundmodell exponentieller Ausbreitung: Fälle:12618Gesamt: 27 Modell reduzierter Kontakte (oder geringerer Ansteckungsgefahr): Fälle:1124Gesamt: 8 Infektions-Reihenfolge Rückwärtsermittlung (r) und Vorwärtsverfolgung (v) von Infektionsketten¹,²: ¹) Animiert in einigen Browsern ²) aufgrund von Angaben Infizierter oder von ermittelten Kontakten r v v v r v v v Erkannter Infizierter Beispiel mit Dunkelziffern aufgrund unvollständiger Entdeckung³: ³) Animiert in einigen Browsern r v Tests und Ermittlungen Aufgrund von Symptomen erkannt Unerkannte Fälle:12515Gesamt: 23 (Dies ist nur ein logisches Beispiel und erlaubt keine Abschätzung, wie hoch die Dunkelziffer in der Realität ist.) 4-Tage-ram 1.8. 1,13 7-Tage-ram 1.8. 1,20 1,3 1,2 1,1 0,9 0,8 0,7 Wirkungen der Shutdowns auf die Sterbezahl Eine britische Studie[9] von Ende März 2020 versucht, die Wirkungen der bis dahin in mehre-ren europäischen Ländern angeordneten Maßnahmen (wie Isolierung der Fälle, Schließung von Schulen und Universitäten, Ansammlungs- und Veranstaltungsverbot, Einschränkung so-zialer Kontakte, Abstandsregeln) in einem teils mechanischen, teils empirischen Modell aus-zuwerten. Demnach wurden in diesen Ländern bis zum 28.3.2020 — als Folge der Maßnah-men bis Mitte März — wohl schon 59000 Tote verhindert (zwischen 21000 und 120000). Eine neuere Studie schließt aus den Daten in 11 europäischen Ländern vor und nach denShutdowns, dass die Maßnahmen über 3 Millionen Menschenleben gerettet haben[12]. Annahme: Die Reproduktionszahl r0 zählt die durchschnittlichvon einem Infizierten Angesteckten. Die effektive Reproduk-tionsrate re kann durch Abstands- und Hygieneregeln, Ein-schränkung sozialer und beruflicher Kontakte sowie Schutz-masken-Pflicht verringert werden. Eine Zahl auch nur gering-fügig über 1 führt zu einer jede Grenze überschreitenden (ex-ponentiellen) Zunahme. Jede Zahl unter 1 führt dagegen zueiner exponentiellen Abnahme und zum Ausklingen der Epide-demie. Praktisch schwankt die geschätzte Zahl. Auch gibt siedas Geschehen nur um etwa eine Woche verzögert wieder. r 3,8Reproduktionszahl für 11 europäi-sche Länder vor dem Shutdown[12] Bereich der ursprünglich vermuteten „natürlichen” Reproduktionszahlen r0 (noch ohne alle Hygiene-Regeln und Kontakt-einschränkende Maßnahmen) 3,3 3,0 2,4 2,0 0 re= 1,0 Benötigte Intensivplätze 325301,31,21,1Kapazitätsgrenzevom 13.5.260001300065000 August '20 Oktober '20 November '20 Februar '21 Ausgangszahl 20373 ! Verschiedene „Karriere”-Wege einer Infektion: unerkanntgestorben in Quarantäne Verdacht14 Tage nicht infiziert in Quarantäne getestet,infiziert mitSymptomen geheilt (vorerst immun) immer nochansteckend Da ein frisch Infizierter nicht sofort auf einen Test anspricht, wird eine Corona-verdächtigtePerson zunächst in Quarantäne genommen. Schlägt der Test auch nach 14 Tagen nicht an,so gilt die Person als nicht infiziert. Weist ein Test die Infektion entweder innerhalb der 14Tage Quarantäne oder direkt bei einer bisher unverdächtigen Person nach, gilt sie als getes-tet infiziert. Brechen die Symptome aus, kommt sie in isolierte medizinische Behandlung.Irgendwann verstirbt die Person entweder — oder sie kann als geheilt entlassen werden.Dann ist sie immun und nicht mehr infektiös. Fa. Webastoin Stockdorf ab 27.1. Hier waren dieInfektionskettennoch zu verfolgen. Karneval in Gangelt/Kreis Heinsberg am 15.2. Ab hier hätten umfangreiche Testsder Heinsberger und dann der Ge-samtbevölkerung beginnen müssen(wie in Südkorea, WHO-Empfehlung). Pferdezucht-Treffenin Neustadt/Dosse am 2.3. Über 3000 Kontakte, auchins Reit-Internat. Skiurlaub inIschgl/Tirol am 7.3. Rund 200 Deutschemit Reisebussen inIschgl. Keine Sper-re beim après-Ski. Ischgl war auch geo-grafisch der Ausgangs-punkt („Ground Zero”)für 48% aller Infek-tionen in Deutsch-land [Felbermayr, 10a]. Fatale Infektionsschübe für Deutschland: nach Altersgruppen[13] Jahre:  0-910-1920-2930-3940-4950-5960-6970-79üb.80 15%10%5%0% 3,8%8,5%15,0% nach Vorerkrankungen[14] Herz-Kreis-DiabetesBluthoch-Atemwegs-Krebs lauf-Erkra.druckErkrankg. 13,2%9,2%8,4%8,0%7,6% Sterblichkeit Infizierter (in China) Ein deutsch-norwegisches Team um André Franke und Tom Karlsen hat anhand der DNA in Blutprobenschwerstbetroffener COVID-19-Patienten aus Italien und Spanien durch Vergleich von Einzelnukleotid-Polymorphismen mit denen von Gesunden genetische Zusammenhänge herausgefunden. Die Forschergehen von einem zu 50% erhöhten Risiko für Menschen mit der Blutgruppe A aus. Menschen mit Blutgruppe 0 hätten das geringste Risiko für einen schweren Verlauf[14a]. Bei schweren Verläufentrat die Sequenz „rs657152” zu 32% häufiger auf[14b]. Diese könnte eine Immunreaktion behindern.Die Sequenz „rs11385942” trat sogar zu 77% häufiger auf. Es könnte mit dem ACE interagieren,über das die Viren in die Zellen gelangen. „… mehr Menschen, als eigentlich zu erwarten wären, sterben. … Ab der 13. Kalender-woche liegen die Sterbefälle” in Deutschland „über dem Durchschnitt der Jahre 2016bis 2019. Seit der 14. Kalenderwoche werden sogar die Zahlen des” grippestarken„Jahres 2018 übertroffen”[15]. „Italien berichtet laut Statistischem Bundesamt voneiner um knapp 50 Prozent erhöhten Sterbefallzahl für den März im Vergleich zumDurchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Für den Ballungsraum Stockholm seien AnfangApril sogar doppelt so hohe Sterbefallzahlen gemeldet worden”[15a]. Also wären auchnicht alle „Corona-Toten sowieso innerhalb des nächsten halben Jahres gestorben”. Das am MPIDF in Rostock und der Univ. Helsinki entwickeltedemografische Skalierungsmodell[17] erlaubt eine grobeAbschätzung der tatsächlichen Infiziertenzahl aus wenigendemografischen Daten des jeweiligen Landes. Aber die Unsi-cherheit über die Schätzfaktoren für die Dunkelziffern kannzwischen doppelt und elfmal liegen. Strukturdatenfür ein Land: Jeweilige Verteilung derGesundheits- AltersgruppenVorerkrankungensystem Durchschnittliche Rest-Lebenserwartung Referenz-Schätzung Schätzfaktor aller Infizierten eines Landes beukesitsefrusbrnlcachirluderuautrin 84667360858156446244840135823522818217911089796623 ×2,2 4621 k us ×2,3 2708 k br 1751 k in 849 k ru ×1,6 307 k ir ×5.6 306 k uk ×5,5 289 k es ×6,2 248 k it 232 k tr ×7,1 225 k fr ×1,8 211 k de 119 k ca 88 k cn 80 k se ×6,6 69 k be ×5,2 55 k nl 35 k ch 21 k au 14 k kr Süd-Korea Stand: So. 2.8., nachmittags Investitionsgüter-Produktion VerloreneProduktion Maschinen, Ersatzteile, Vorprodukte, Betriebsstoffe Zwischen-lager Produktion/Leistungen zum Konsum VerloreneProduktion VerordneterAusfall Industrielle, bergmännische und landwirtschaftli-che Produktion, Dienstleistungen mit: kulturellenund sportlichen Events, Reisen, Gastronomie, Lä-den, Verleih, Vermietung, Versicherung, Banken, … Verkaufs-lager Nur die lagerfä-higen Produkte Konsum ! ErzwungenerKonsumverzicht Kaufkraft für Käufe, Buchungen, Eintrittskarten, usw. Prognosen des ausgelösten wirtschaftlichen Rückgangs: McKinsey: minus 15Mrd. € pro Woche [23] -0[23]-100% [23] McKinsey: BIP = -25% aktuell! [20][21]J.P. Morgan: Eurozonen-BIP -15% in I/20 und -22% in II/20 [25][24][22] Nach WTO müsste der durchschnittliche Bürger in 2020 auf einSiebtel bis ein Drittel seines bisherigen Konsums verzichten! Inhaber:Auflösung vonRücklagen Inhaber:Staatlich geförder-ter Bank-Kredit Inhaber:DirekterZuschuss Inhaber:Insolvenz,Sozialhilfe Beschäftigter:Entlassung, Ar-beitslosengeld Beschäftigter:Kurzarbeit undKurzarbeitsgeld SelbstständigeDienstleister:Kein Einkommen,aber lfd. Kosten Handwerker:Kaum Aufträge,kaum Einkommen,kaum nachholbar Veranstalter: Zwarteilw. neues Gutschein-recht statt Erstattung,aber Nachholkosten MittelständischesGewerbe: Zu hohePersonalkosten, Pro-duktion nachholbar? Industrielle Produk-tion: Hohe Personalko-sten, Produktionsstopp,aber teurer nachholbar Banken: Auszahlungen Banken: Kredite Staatshilfe, Umverteilung Arbeitslosenversicherung Das Institut für Arbeitsmarkt- undBerufsforschung (IAB) fand, „dassjeder Tag von wirtschaftlichenSchließungen bzw. Ausgangsbe-schränkungen die Arbeitslosigkeit”um etwa 28000 erhöhte[26] durch„Zunahme von Entlassungen” und„Rückgang der Neueinstellungen”. Phase der ProduktionsverbotePhase nach Produktionsfreigabe Nachholbar: Anteil am BIP 32%68% Nicht erlaubte Güterproduktion Zusätzliche GüterproduktionDie übliche Güterproduktion Nicht erlaubte Dienstleistungen(dazu zählen Reisen, Friseure, kulturelle u.sportliche Events, Gastronomie, Läden, …) Nur die üblichen Dienstleistungen(die Ausfälle sind nicht nachholbar) (Dies ist eine idealtypische Darstellung. In der Realität sind die Abgrenzungen weniger scharf.) G.D. Shutdown: Erlaubte Gü-terproduktion Güterproduk-tionsausfall Zeitweise untersagte, nichtnachholbare Dienstleistungen Erlaubte/nachholba-re Dienstleistungen Kaufkraftneutra-le Einnahmen: aus Konsum aus Konsum Von mir empfohlen: Indirekte Umverteilung:(per Geldmengen-Inflation) aus Kredit aus direktem Staatszuschuss NormaleEinnahmen: Förder-mittel: G.D. Umlaufende GeldmengeGesamt-Kaufkraft}100% Maßnahme:Wirkungen: ZeitweiseMehrwertsteu-er-Senkungenum 20 Mrd. Preissenkun-gen→Konsum,vorgezogeneAnschaffungen ZuschussÖkostr.-Abgabe11 Mrd.Plangs.-sicher-heit fürEnergie Sozial-garantie5Mrd.begrenztdie Versich.-Beiträge Kinder-bonus4,3Mrd.Konsum-Schub „Nachholbedarf”: Programm fürInnovationen und Nachhaltigkeit50 Mrd.Über viele Jahre verteilt zu inve-stieren, ist also nicht direkt eineKonjunkturhilfe. Wird erfahrungs-gemäß auch nicht voll abgerufen. Hilfen für beson-ders Betroffene25 Mrd.Branchen-orien-tierte Hilfe gem.erlittenen Um-satzeinbrüchen Für Kommunen13 Mrd.Hartz-IV-und Ge-werbest.-Ausgleich Populäre Vorstellung fest vorhandener Geldmengevs. Tatsächlich Schöpfung von Buchgeld per Kredit „Alles muss bezahlt werden von den Steuerzahlern, nichtsfällt vom Himmel.” Hohe Belastung für die Steuerzahler.Angeblich geringeres Wachstum bei hoher Schuldenquote.„Spätere Generationen werden sowohl mit den Zinsenals auch mit der Rückzahlung der Schulden belastet.” „Das Geld kommt aus dem Nichts”, geschaffen perVerbuchung von Darlehen auf dem Kontokorrent.Die EU kann soviel Geld aufnehmen wie sie möchte.Spätere Generationen erben nicht nur die Schulden,sondern auch die Vermögen in genau gleicher Höhe. Gesundheit,Menschenleben Freiheit, Grundrechte,Selbstbestimmtheit Arbeitslosigkeit, Armut,Insolvenz, Rezession Beschäftigung, Wohlstand,Leben in Würde, Konjunktur Gebote zum Schutz der Bevölkerung,Gemeinschaftsinteresse, Regeleinhaltung Kollaps des Gesundheitssystems,Menschenopfer (Triage)

Epidemiologen rechnen mit schubweisen Beschleunigungen lokaler Anhäufungen zunächst unentdeckter Infektionsketten und der Mathematik exponentieller Verbreitungen, die wir nicht aus der Alltagserfahrung gewohnt sind. Die Modelle enden damit, dass sich am Ende bei einer Rate von etwa zwei Dritteln der Bevölkerung (60-70%) an infiziert Gewese­nen und damit Immunisierten die Epidemie totläuft. Doch was geschieht in dieser Zeit?

I. Reaktion wie bei einer Grippe-Epidemie?

Manche Zir­kel argumentieren gegen eine angebliche „Panikmache”, dass tatsächlich die Krankheit bei 80% der Infizierten — vor allem den Jüngeren — mit kaum merkba­ren Symptomen oder wie bei einer normalen Grippe verlaufe.  Doch es gibt Unterschiede[1]:

COVID-19 (neues Coronavirus SARS-CoV-2) Grippe (Influenza) Erkältung
Vor allem in Risikogruppen (Alte, Vorer-
krankte) viel schwerer/tödlicher (r0>2).
~15% der Infizierten brauchen Sauer-
stoff, ~5% sogar künstliche Beatmung.
Kann bis zu 25000 Tote im Jahr
fordern (Frühjahr 2018).
Als Spanische Grippe forderte sie
1918–1920 sogar ~48 Mio.Tote.
Selten tödlich
 
 
Infizierte: evtl. symptomfrei bzw. Sympto-
me erst später, aber schon ansteckend
Schlagartiger Beginn
 
Beginn allmählich
 
Schwitzen, (kein Heu-)Schnupfen, Niesen,
Kurzatmigkeit, Halsschmerzen möglich
Schnupfen selten
 
Schnupfen+Niesen,
Halsschmerzen
Trockener Husten möglich Trockener Husten möglich Reizhusten, heiser
Gliederschmerzen eher selten Kopf-/Gliederschmerzen möglich   —
Fieber, Schwäche, Müdigk., Hunger mögl. Fieber, Schwäche, Müdigkeit mögl.   —
Geschmacks- und Geruchssinn gemindert Wenig Geschmacks-/Geruchssinn   —
Sehr infektiös durch Tröpfchen (Niesen,
Husten) und schwebende Aerosole (Singen)
Moderat infektiös, übertragen durch
Tröpfchen, Anhaftung an Flächen
  —
Zugelassener Impfstoff wohl erst 2021;
vorher evtl. Mittel auf Antikörper-Basis
Jährlich neu angepasste Impfstoffe
wirken zu 15% (17/18) bis 78%[2]
Hustenlöser
 
Geheilte bleiben unbekannte Zeit immun Geimpfte/Geheilte saisonal immun   —

style="display:inline-block;margin:auto;font-size:8px"> Pest-Arzt, 17. Jahrhundert Teilweise nach [3] Mit dem S-Protein „dockt das Virus an den sogenann-ten ACE2-Rezeptor der menschlichen Zellen an undkann dann durch die Zellmembran in die Zelle eindrin-gen”[4]. Mehrere Forscherteams mit dem HauptautorWaradon Sungnak vom Wellcome Sanger Institute fan-den heraus, welche Zellen die Andockproteine TMPRSS2und ACE2 enthalten: Es sind zum einen die schleim-produzierenden Becherzellen und Flimmerzellen in derNase und auch die Hornhaut-Zellen des Auges.[5]

Vorläufige Forschungsergebnisse von Rechtsmedizinern an der Uni-Klinik Hamburg-Eppen­dorf lassen vermuten, dass Thrombosen und Lungenembolien verstärkt werden können[6].

Sie fanden „das Lungengewebe in beiden Lungenflügeln durch schwere Entzündungspro­zesse stark verändert. Der Übergang von Sauerstoff ins Blut war” eingeschränkt und „be­einträchtigt die Atmung und kann … Atemnot verursachen.” Blutver­dünner könnten helfen. 7 der 12 Obduzierten hatten eine unent­deckte „tiefe Venenthrom­bose in beiden Beinen”.

II. „Weißbluten” der Bevölkerung als Strategie?

Eine politische Strategie, welche die Regierung Boris Johnson in Großbritannien zeitweise zu verfolgen schien, besteht im Anstreben einer „Herden-Immunität” durch Beibehaltung der gewohnten sozialen Kontakte mit Inkaufnahme auch der schwersten Erkrankungen mit Todesfolge, „bis kein Blut mehr fließt”, also bis die überle­bende Bevölke­rung „durchimmu­nisiert” ist. Vorteile: Schnellerer Verlauf und kaum Beeinträchti­gung der Wirtschaft. Aber Nachteil: Unzählige zusätzliche Tote auch durch Überlastung des Gesundheitswesens.

III. Entschleunigung der Ausbreitung durch Distanzbildung und -wahrung

Die Reproduktionszahl r0 („wieviele Andere steckt ein Infizierter durchschnittlich an?”) bil­det einen Maßstab für die normale Infektiosität eines Virus.

 

Gefährlichkeit einiger Viren [nach 7]:

 

Annahme:Jeder Infizierte steckt in jeder einzelnen Phase genau 2 weitere Personen an (rP=2).

 

Annahme: Jeder Infizierte steckt in jeder Phase genau eine weitere Person an (rP=1).

 

Zeichenerklärung:

 

Annahme: In der vorangegangenen Phase wurde der Infizierte durch einen direkt Kontaktier-ten angesteckt und steckt in den nächsten Phasen die direkten Kontaktierten an.

Es ist klar, dass die praktische Nachverfolgbarkeit der Ketten durch die Gesundheitsämter ab einer gewissen Cluster-Größe bzw. Zahl verfügbarer Mitarbeiter kaum noch leistbar ist. Dies ist der Hintergrund der durch die Bundesländer vereinbarten „Notbremse” bei einer Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen [8]. Manche hoffen auch auf eine noch zu entwickelnde Kontaktspeicher-App auf Smartphones.

 

 

Annahme: Erkennen eines – von bekanntem Infizierten aus – rückermittelten Infizierers unddes von diesem Angesteckten. Ein anderer Infizierter wird an Symptomen erkannt.

 

 

Variationen der Reproduktionszahl und Anforderungen an die Intensivmedizin:

Eine tagesaktuelle Schätzung der Entwicklung der Reproduktionszahl zeigt [10] als Grafik.

Am 16.4. rechnete Angela Merkel vor, ausgehend von der R-Zahl 1,0: „Schon wenn wir darauf kommen, dass jeder 1,1 Menschen ansteckt, dann sind wir im Oktober wieder an der Leistungs­fähigkeit unseres Gesundheitssystems mit den angenommenen Intensivbetten. Wenn wir 1,2 ha­ben, … dann kommen wir im Juli schon an die Belastungsgrenze unseres Gesundheitssystems.

Und bei 1,3 … sind wir im Juni bei der Belastungsgrenze unseres Gesundheitssystems”[11].
Oben in der Grafik ist das an die inzwischen vergangene Zeit und aktuelle Kapazitäten angepasst. Eine Studie über 11 europäische Länder zeigt: Zu Beginn der Pandemie habe die Reproduktions­zahl im Schnitt aller Länder bei 3,8 gelegen. In diesen Ländern sei die Zahl infolge der ergriffe-

nen Maßnahmen auf unter eins gesunken. Das rettete bis Anfang Mai über 3 Mio. Leben[12].

 

Bestätigte Fälle[16] ×Schätzfaktor[17] und Gestorbene[16]: Gestorbene je 1 Mio. Einwohner,[17a: Apotheken im Vergleich], Stand 25.7.2020

(Die Fallzahlen sind kumulativ — sie enthalten also auch die bereits Genesenen)

 

Genetische Einflüsse auf Schwere und Sterblichkeit:

 

 

Übersterblichkeit

Kontakt- oder Ausgangsbeschränkungen erlauben keine sichere Kali­brierung der Fallzah­len unter eine bestimmte Maximalhöhe (z.B. Zahl der Behandlungsplätze). Geplan­ter Zusatzanstrengun­gen bewegen sich fast nur im Prozentbereich (statt in Verdopplungen):

• Personal: Umschulung in der Pflege, Reaktivierung ausgeschiedener Kräfte, Medizinstu­denten, Bundeswehr, auch mehr Laborkräfte für die Tests — gleichzeitig sinken die Per­sonalstärken durch zunehmende Infektionen des medizinischen/pflegerischen Personals;

• Material: Test-Sätze für alle, (teilweise private) Anfertigung von Atemschutz­masken, Produktion von weiteren Beat­mungsgeräten;

• Intensivplätze: Aufschieben der Behandlung anderer Fälle, Umwidmung anderer Räume.

20373 Intensivplätze reichen nur wenige Wochen weiter als Italiens 5000. Laut DIVI sind von 32530 Intensivbetten aktuell 16593 (davon 936 beat­mete) belegt und 12157 frei[18]. Intensivärzte: „Das Problem ist eher der Mangel an Personal als an Geräten” [19]?

IV. Berufseinschränkungen und wirtschaftliche Ausfälle im Shutdown

Verbote oder Einschränkungen gibt/gab es nun für Veranstaltungen jedweder Art, Restau­rants, Non-food-Läden, Friseure, Reiseveranstalter, Clubs, usw.  Schließungen von Schulen und Kindergärten zwingen Eltern zum Arbeitsverzicht, um ihre Kinder zu beaufsichtigen. Die wirtschaftlichen Folgen sind unabsehbar.

 

Folgen der wirtschaftlichen Ausfälle (mengenmäßig, real)

 

Folgen ausbleibender Einnahmen/fortlaufender Kosten (monetär)

 

Die (Nicht-)Nachholbarkeit verschiedener Wirtschaftsleistungen

Die Frage der Nachholbarkeit sollte der Maßstab für eventuelle staatliche Hilfen sein. Güterproduzenten können i. Allg. die ausgefallene Produktion nachholen und brauchen allenfalls Kredite zur Überbrückung. Wer durch weggebrochene Nachfrage nicht nachho­len kann oder nicht kreditwürdig ist, verliert seine wirtschaftliche Existenzberechtigung. Dienstleister, die termingebunden arbeiten, können (soweit sie kein Homeoffice nutzen) nicht nachholen. Ihnen ist mit Krediten nicht gedient: Sie brauchen echte Staatszuschüs­se. Ohne erhöhte Gesamtkonsum-Optionen (mangels Produktion) haben die Bürger ins­gesamt danach zwar mehr Geld in der Tasche, aber nicht mehr Kaufkraft (Geldillu­sion). Das bedeutet: Es gibt nur eine gigantische, aber immerhin systematische Umvertei­lung. Weitere Einkommens- und somit Nachfrageausfälle erzeugen das Wirtschaftsdebakel.

 

Wirkung von Zuschüssen, nach der eingeschränkten Produktion Sich ergebende Verschiebungen bei Geldmenge und Kaufkraft:

 

Wie wirkt das große Unterstützungspaket im Einzelnen? Am 4.6. hat die Große Koalition ein Paket von 130 Mrd. € zum Auffangen und Ankur-beln der Wirtschaft beschlossen. Welche Wirkungen werden im Einzelnen bezweckt?[26] Woher stammt das einzusetzende bzw. zu verrechnende Geld?

Kredite und direkte staatliche Zuschüsse erhöhen die umlaufende Geldmenge und sorgen so für eine indirekte Umverteilung, um ruinöse Wirkungen des Shutdown abzumildern.

 

Die Analyse des Ökonomen Branko Milanović: „Diese Krise lässt sich nicht mit der Steue­rung der Nachfrage lösen, noch nicht mal mit Geldpolitik wie zu Zeiten der letzten Finanz­krise. Es ist eine Krise auf beiden Seiten: der Angebots- und der Nachfrageseite.”[29]. Der Leistungsausfall kann nicht kompensiert und die fehlende Konsummöglichkeit i. Allg. nicht nachgeholt werden. Was nicht produziert ist, kann auch nicht konsumiert werden.

Das Keynes'sche Rezept eines Konjunkturprogramms durch Einspringen des Staates mit Aufträgen und folgendem Multiplikator (induzierte private Nachfrage) greift nicht, weil es nicht eigentlich an Aufträgen fehlt, sondern an der Produktionserlaubnis. Dienst­leistungen machen mehr als Zweidrittel der Wirtschaftsleistung (des Bruttoinlandspro­dukts) aus, und ihr nicht-nachholbarer Ausfall schafft eine fortwirkende Leistungs- und Nachfrage-Lücke.
Geldmäßige Maßnahmen wie Auflösung von Rückstellungen, Kredite oder Hilfen wie Zu­schüsse und Kurzarbeitsgeld verteilen die Summen nur um und/oder erhöhen das Preisni­veau. Wenig Nicht-Konsu­miertes kann länger eingela­gert werden. Staaten können nicht für spä­ter sparen (Staatsüber­schuss = kein Sparen, sondern Geld-/Leistungsver­nich­tung). Aktu­elle Staatsausgaben werden immer aus der lau­fenden Wirtschaftsleistung bestritten.

V. Staat und Freiheitsrechte

Auch Rauchverbote sind Beispiele lokal erlaubter Priorisierung des Gesundheitsgebots. Darf der demokratische Staat die Freizügigkeit oder den Ausgang beschränken, die Ver­sammlungsfreiheit auf zwei Personen begrenzen? Histori­sche Auseinandersetzung: Den staatlichen Bestrebungen zu einer Geschwindigkeitsbe­grenzung wurde bei uns die Forde­rung „Freie Fahrt für freie Bürger” entgegengestellt. Interessant ist, dass uns die ähnlich dogmatische Haltung in den USA zum Recht auf Waffen­tragen merkwürdig erscheint, wäh­rend den Amerikanern die Ablehnung einer Höchstge­schwindigkeit unverständlich ist.

Inzwischen gibt es in den meisten Ländern Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote. Eingriffe in Freizügigkeit oder Versammlungsfreiheit dürfen allerdings nur wegen schwerer Gefährdungen und nur vorübergehend gerechtfertigt sein.

VI. Ausblick

Uns stehen apokalyptische Zeiten bevor. Mißlingt das “FlattenTheCurve”, bleibt nur der Übergang zum Triage-System der Katastrophenmedizin (wie in Italien und Frankreich), das alle Patien­ten in drei Kategorien einteilt:

0 - Eine wenig aussichtsreiche oder aufwendige Behandlung wird nicht durchgeführt — nach schnell entscheidbaren Kriterien (z.B. Alter) oder nach Beratschlagung;

1 - Behandlung dringend geboten und aussichtsreich;

2 - Behandlung kann noch warten.

Klinisch behandelte Corona-Opfer können vernarbte Lungen behalten oder sterben einsam.

Hoffnung geben nur die Verbesserungen in Wuhan/Hubei, Süd-Korea, Italien und Spanien.

Die Politik steht vor einem unlösbar erscheinenden Zwiespalt:

• Etwa Zweidrittel der Bevöl­kerung müssen infiziert gewesen sein, ehe die Epide­mie durch „Herden-Immunisierung” erlischt.

• Die 15-20% gefährdeten Vorbelasteten oder Älteren dürfen sich nicht infi­zieren, weil ihnen Schlimmes droht („ständiges Gefühl des Ertrinkens”) mit häufiger Todesfolge.

• Eine Impfmöglichkeit wäre dringend erforderlich, wird aber wohl diese Epidemie­welle nicht mehr rechtzeitig erreichen.

• Die Abflachung oder Entschleunigung der Verbreitung durch Distanzwahrung und Kon­taktreduzierung hält das Gesundheitswesen zwar länger funktionsfähig, ver­schiebt das Problem aber nur, solange die Reproduktionszahl r0 nicht 1,0 deutlich unterschreitet.

• Diese Maßnahmen (Betätigungs- und Veranstaltungsverbote) schaden Wirt­schaft und sozialem Frieden und können in einem freiheitlichen Gemeinwesen nicht von Dauer sein.

 

Die drei Dimensionen der Zielkonflikte

Abwägen und Querdenken ist im Prinzip OK — jede kreative Verbesserung ist zu begrüssen — Hauptsache, dass der Zusammenhang zwischen exponentieller Verbreitung (Reproduk­tionszahl > 1) und Erschöpfung der Intensivplätze nicht übersehen wird.

Verschwörungstheorien? Die einzige Verschwörungstheorie, der ich glaube, ist die,  dass fast alle Verschwörungstheorien in Russland und in geringerem Maße in China erfun­den wurden[30]. Besonders dem hochprofessionellen Team in St. Petersburg[31] scheint es einen Heidenspaß zu machen, möglichst verrückte Theorien ins Internet zu lancieren und zu sehen, wie sie sich tatsächlich in den sozialen Medien verbreiten und geglaubt werden.

 


[2]) Celine Müller: „Wie gut schützte die Grippeimpfung 2018/19?”, Seite 2. DAZ.online der Deutschen Apotheker Zeitung, 8.10.2019.
[3]) WikipediA: “Structure of a SARSr-CoV virion”. en.wikipedia.org. Abgerufen am 3.5.2020.
[4]) Daniel Wrapp/Nadja Podbregar: „Bindungsprotein des neuen Coronavirus entschlüsselt”. wissenschaft.de, 19.2.2020.
[5]) „Forscher finden Einfallstor für Coronavirus”. ntv Wissen, vpe/dpa. 23.4.2020.  Quelle: Waradon Sungjak et al.: “SARS-CoV-2 entry factors are highly expressed in nasal epithelial cells together with innate immune genes”. Nature Medicine, 2020.
[6]) Lisa Vogel: „Covid-19 verursacht Thrombosen und Lungenembolien”. NetDoktor, 8.5.2020.
[7]) E. Callaway, D. Cyranoski, S. Mallapaty, E. Stoye, J. Tollefson: “The coronavirus pandemic in five powerful charts”. Grafik COVID-19 vs Other Diseases. nature, 18.3.2020.
[10]) Thomas Hotz, Stefan Heyder, Matthis Glock, Sebastian Semper / Alexander Krämer, Anne Böhle: „Monitoring der Ausbrei­tung von COVID-19 durch Schätzen der Reproduktionszahl im Verlauf der Zeit”. AG Stochastik, TU Ilmenau / Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld. 2020.
[10a]) Marcus Giebel: „Größerer Einfluss als jeder andere Hotspot. Rasche Verbreitung: Corona-Studie zeigt das fatale Ausmaß, das Ischgl für Deutschland hat”. Merkur.de, 1.6.2020.
[11]) Inga Barthels: „‚Bei 1,3 sind wir im Juni an der Belastungsgrenze’: Das steckt hinter Merkels Corona-Rechnung”. DER TAGESSPIEGEL, 16.4.2020.
[12]) Seth Flaxman et al.: “Estimating the effects of non-pharmaceutical interventions on COVID-19 in Europe”. Unedited manuscript, nature, 8.6.2020.
[13]) Julien Riou, Anthony Hauser, Michel J. Counotte, Christian L. Althaus: “Adjusted Age-specific Case Fatality Ratio During the COVID-19 Epidemic in Hubei, China, January and February 2020”. medRxiv preprint doi, Table I: Crude, 3.3.2020.
[14]) Rainer Radtke: „Sterblichkeitsrate des Coronavirus (COVID-19) nach Vorerkrankung im Februar 2020”. Statista.de. Letzte Veröffentlichung 10.3.2020.
[14a]) „Schwerer Verlauf von COVID-19: Welche Rolle spielt die Blutgruppe?” Universitätsklinikum Schleswig-Holstein/Healthcare in Europe, 12.6.2020.
[15]) Mathias Brandt: „Anzeichen für Übersterblichkeit verdichten sich”. Statista.de. 11.5.2020.
[15a]) DPA/lh: „Statistisches Bundesamt: Übersterblichkeit in Deutschland ist ‚vergleichsweise gering’: Acht Prozent mehr Todesfälle als in den Jahren von 2016 bis 2019”. esanum. Deutsches Ärzteblatt. 18.5.2020.
[16]) “COVID-19 Global Cases”. Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University. Abgerufen am 2.8.2020, nachmittags.
[17]) C. Bohk-Ewald, C. Dudel, M. Myrskylä: „ Wie viele Menschen haben tatsächlich Covid-19?”. Max-Planck-Institut für Demografische Forschung, Rostock. Pressemitteilung, 4.6.2020.
[17a]) „Wie stark sind die Länder wirklich von Corona betroffen? Fälle je Einwohner, also Inzidenzen, stellen das reale Verhält­nis zur Einwohnerzahl dar”. Apotheken im Vergleich, 25.7.2020.
[17b]) Naima Wolfsberger: „ Schweden und Deutschland im Corona-Vergleich: Vor- und Nachteile des Sonderwegs”. Merkur.de, 7.6.2020.
[18]) „Intensivregister — Öffentlich”, Länder-Tabelle, Summe. Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfall­medizin (DIVI). Abgerufen am 13.5.2020.
[20]) „Bundesregierung erwartet schwere Rezession”. stern, 29.4.2020.
[21]) “Assessing the Fallout From the Coronavirus Pandemic. Containing Coronavirus Triggers a Global Recession in the First Half of 2020”. J.P.Morgan Global, 23.3.2020. “Euro area GDP … with double-digit declines of 15% and 22% in the first and second quarters, …”.
[22]) „Welthandel könnte um bis zu ein Drittel einbrechen. WTO zu Corona-Folgen”. SPIEGEL Wirtschaft, 8.4.2020.
[23]) Alexander Jung: „Kollaps der Volkswirtschaft: Minus 15 Milliarden Euro pro Woche”. Prognose der Unternehmensberatung McKinsey. SPIEGEL Wirtschaft, 1.5.2020.
[24]) „Düstere Aussichten: DIHK rechnet mit schwerem Wirtschaftseinbruch”. dpa/Merkur.de, 19.5.2020.
[25]) „IW-Konjunkturprognose. Corona sorgt für katastrophalen Einbruch”. IW-Forschungsgruppe gesamtwirtschaftliche Analy­sen und Konjunktur, Pressemitteilung. 25.5.2020.
[26]) Anja Bauer, Enzo Weber: „Wie sich die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt haben”. MAKRONOM, 4.5.2020.
[27]) Max Borowski: „Konjunkturhilfen im Einzelcheck: Wie die 130 Milliarden wirken”. ntv.de, 4.6.2020.
[29]) Branko Milanović (Interview durch Philip Faigle): „‚Die Angst ist das Problem’”. msn Nachrichten, 1.5.2020. Original: ZEIT online, 27.4.2020.
[30]) “EEAS Special Report Update: Short Assessment of Narratives and Disinformartion around the CoVid-19/Coronavirus Pandemic (Updated 2–22 April) ”. EU vs. DiSinNFO, 24.4.2020.
Kurzbewertung deutsch: „Bekämpfung von Desinformation zum Coronavirus”. European Union External Action, 5.2020.
[31]) WikipediA: „Troll-Armee”. de.wikipedia.org. Abgerufen am 3.8.2020.

Oskar Fuhlrott,